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Best practice

Die Stadt Gelsenkirchen setzt das Identifikationssystem
von c-trace bei der Abfallentsorgung ein.

09/09/2016

Behälteridentifikation im Herzen des Ruhrgebietes

Die GELSENDIENSTE setzen nach erfolgreichem Pilotprojekt flächendeckend das Identsystem von c-trace ein. Bis heute wurden über 100.000 Abfallbehälter mit RFID-Chips ausgerüstet und 30 Entsorgungsfahrzeuge werden mit c-ident, dem Fahrzeugsystem zur Behälteridentifikation, ausgerüstet.

Neben Recklinghausen sorgt das Identifikationssystem von c-trace jetzt auch in Gelsenkirchen für eine effizientere Entsorgungslogistik. Mit den GELSENDIENSTEN haben wir einen weiteren zufriedenen Kunden in einem der größten Ballungsräume Europas dazu gewinnen können.

2014 starteten die GELSENDIENSTE einen Pilotversuch zur Einführung einer haushaltsnahen Erfassung von Bioabfall. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben und des erfolgreichen Pilotprojekts wurde – auf freiwilliger Basis – allen Bürgern eine Biotonne angeboten. c-trace erhielt Ende 2014 den Auftrag zur Nachrüstung der im Pilotgebiet stehenden 1.200 Biobehälter mit RFID-Chip (Transponder). Ferner haben unsere Service-Teams rund 6.700 neue Biobehälter mit Chip verteilt und zugeordnet. Im Vorfeld zur Verteilung wurden rund 400 Behälter mit Biofilterdeckel ausgestattet. 

Parallel zur Behälterausstattung rüsteten wir bis Ende 2014 fünf Hecklader mit unserem c-ident System aus. Aufgrund der ersten positiven Erfahrungen mit dem Identsystem erhielten bereits nach kurzer Zeit sieben weitere Fahrzeuge ein Identifikationssystem.

2015 wurden die Erfahrungswerte des Identsystems zusammengetragen und mögliche Einsparpotenziale ermittelt. Schnell war deutlich, dass der Einsatz eines Identsystems zu einer höheren Gebührengerechtigkeit für die Bürger führt und den Bestand an „illegalen“ Gefäßen deutlich reduzieren kann. Aus diesen Gründen haben die Gelsendienste noch Mitte 2015 die flächendeckende Einführung eines Identifikationssystems entschieden und die Ausweitung auf die weiteren Fraktionen Restmüll und PPK ausgeschrieben.

c-trace gewann Ausschreibung nach erfolgreichem Pilotprojekt

c-trace punktete mit einem wirtschaftlich attraktiven Angebot, guten Produkten sowie einem stimmigen Gesamtkonzept und gewann die Ausschreibung. Im Frühjahr 2016 lieferten wir rund 94.000 Transponder aus und unsere Service-Teams haben alle Abfallsammelbehälter innerhalb von 10 Wochen mit einem Transponder versehen.

Aufgrund der guten Abstimmung aller Projektbeteiligten und unseres qualifizierten Personals, konnten alle Abfallgefäße termingerecht und mit einer sehr hohen Ausstattungsquote nachgerüstet werden. Wir haben die Bürger vorab mittels eigens erzeugter Anschreiben über den Ausstattungstermin informiert. Die von den Bürgern bereitgestellten Behälter wurden sowohl mit einem Transponder, als auch mit einem Behälteretikett versehen. Alle erfassten Daten konnten zeitnah in die Software importiert und GELSENDIENSTE zur Verfügung gestellt werden. So war deren Hotline jederzeit über den Projektfortschritt informiert und konnte den Bürgern Fragen zum Ablauf beantworten.

c-trace erhielt auch den Zuschlag zur flächendeckenden Ausstattung der Fahrzeugflotte. Bestandsfahrzeuge werden nachgerüstet und Neufahrzeuge noch vor Inbetriebnahme mit dem Identifikationssystem c-ident versehen, so dass bis zu 30 Entsorgungsfahrzeuge bis Ende 2016 mit c-ident zur Verfügung stehen.